Besuch beim Amtskollegen: Außenminister Graham kommt am Freitag nach Berlin
Besuche in London, Paris und Berlin stehen auf dem Programm des neuen kanadischen Außenministers, der in dieser Woche in Westeuropa unterwegs ist. In Berlin wird William Graham am 1. Februar mit seinem Amtskollegen Joschka Fischer sowie mit dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses des Bundestages, Hans-Ulrich Klose, sprechen. Zu den Themen der Gespräche gehören der Wiederaufbau von Afghanistan, die Bekämpfung des Terrorismus und der G-8- Gipfel, der im Juni im kanadischen Kananaskis stattfindet. In London beteiligt sich William Graham u. a. an Gesprächen, mit denen verschiedene Gremien die Commonwealth-Gipfelkonferenz vorbereiten, die vom 2. bis 5. März im australischen Coolum stattfindet. Dabei dürften auch Außenminister Grahams Forderung nach Sanktionen oder anderen internationalen Maßnahmen gegen die undemokratische Politik von Simbabwes Präsident Robert Mugabe zur Sprache kommen.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Dünnes Eis: Wird Kanadas Nordwestpassage demnächst eine internationale Schiffsroute?
Auf einer Konferenz über die Auswirkungen des Klimawandels auf die kanadische Arktis, die in der vergangenen Woche in Ottawa stattfand, warnten Experten, das fortschreitende Tauwetter in den arktischen Gewässern könnte Kanadas Souveränität über die Nordwestpassage gefährden. Die Eisdecke auf der Hudsons’s Bay, so ein Vertreter des Umweltministeriums, sei in den letzten 30 Jahren in jedem Jahrzehnt um zehn Prozent dünner geworden. Ein Experte aus dem Ministerium für Naturressourcen verwies darauf, dass die in wenigen Jahrzehnten eisfreie Nordwestpassage zu einer willkommenen Abkürzung für die internationale Schifffahrt zwischen Tokio und London werden könnte. Das kanadische Komitee für Ressourcen in der Arktis (CARC) und das Zentrum für militärische und strategische Studien der Universität von Calgary hatten die Konferenz organisiert.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Kanadierin preisgekrönt: Der T. S. Eliot-Preis geht erstmals an eine Frau
Mit der Kanadierin Anne Carson hat erstmals eine Frau den renommierten britischen T. S. Eliot-Preis erhalten. Die an der McGill University in Montréal lehrende Professorin erhielt die Auszeichnung für ihren Gedichtband 'The Beauty of the Husband'. Der Preis wird seit neun Jahren vergeben und ist mit 10.000 Dollar dotiert.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft


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