Kanada bleibt Standort Nummer Eins: Die Ergebnisse der jüngsten KPMG-Studie
Auch die jüngste KPMG-Studie, die die Standortvorteile für Investoren in 86 nordamerikanischen, europäischen und japanischen Städten mit einander vergleicht, weist Kanada den ersten Platz vor Großbritannien und Italien zu. Konkurrierende Länder waren Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Österreich sowie Japan und die USA. In Kanada selbst erhielt Edmonton, Alberta, Rang Eins. Die Untersuchung hatte u.a. ermittelt, mit welchen Start- und Betriebskosten ein ansiedlungswilliges Unternehmen in den 86 in die Studie einbezogenen Städten zu rechnen hat. Dabei ging es um Arbeitskosten, Steuern, Transport und Verkehr, um Energiekosten und die Infrastruktur. Als besonderer Platzvorteil für Kanada erwies sich dabei der zur Zeit im Vergleich zum US-Dollar sehr niedrige Kurs des kanadischen Dollars (4. Februar: 62,64 US-Cent).
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Gespräche unter Kollegen: In Berlin trafen sich die Außenminister Graham und Fischer
Zu einem ersten ausführlichen Meinungsaustausch traf Kanadas neuer Außenminister William Graham am Freitag vergangener Woche in Berlin mit seinem deutschen Amtskollegen Joschka Fischer zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die diesjährige G-8-Konferenz im kanadischen Kananaskis und die Bekämpfung des internationalen Terrorismus. In der Bundeshauptstadt sprach der kanadische Außenminister auch mit dem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses des Bundestages, Hans-Ulrich Klose. In London hatte der kanadische Außenminister zuvor die Entscheidung der dort tagenden Außenministerkonferenz des Commonwealth begrüßt, Simbabwe trotz der undemokratischen Politik seines Präsidenten Mugabe vorerst nicht aus dem Commonwealth auszuschließen. Zur Beobachtung der im März anstehenden Präsidentschaftswahlen will das Commonwealth eine Delegation in das südostafrikanische Land entsenden.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Optimistisch: Kanadas Mittelstandsunternehmen planen Neueinstellungen
Bei einer Mitgliederbefragung des kanadisches Verbandes unabhängiger Unternehmen, der kleine und mittelständische Firmen vertritt, kündigten viele der Befragten für dieses Jahr eine Personalaufstockung an. Insgesamt sollen 250.000 Beschäftige neu angestellt werden. Bei vier Fünftel der neuen Arbeitsstellen handelt es sich um Vollzeitjobs. Den größten Optimismus zeigten Unternehmer in den Atlantikprovinzen Nova Scotia und Prince Edward Island. Sie rechnen für 2002 mit einem Beschäftigungsanstieg von fast fünf Prozent. In British Columbia, am Pazifik, sind die Aussichten auf neue Jobs (2,6 Prozent) am geringsten.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft


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