Urbaner und älter: Einwanderer sorgen für Kanadas Bevölkerungswachstum
Die kanadische Bevölkerung wird älter und urbaner. Dies hat eine erste Analyse der Volkszählung von 2001 ergeben, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Einem Bericht von Radio Canada International (RCI) zufolge ist die Zahl der Kanadier in den letzten fünf Jahren um knapp fünf Prozent angestiegen. Für diesen Zuwachs sorgten erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs vor allem Einwanderer, und nicht etwa eine höhere Geburtenrate. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist folglich gestiegen, und Kanadas vier große urbane Zentren im Osten (Montréal und Toronto), in Alberta (Calgary - Edmonton) und in British Columbia verzeichnen hohe Zuzugsraten zu Lasten vor allem der Atlantikprovinzen. Diese Bevölkerungsentwicklung dürfte sich, so Kanadas oberster Wahlleiter Jean-Pierre Kingsley, auch auf die Größe des kanadische Parlaments und auf die Mandatsverteilung auswirken.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Im Juni in Calgary: NGOs veranstalten alternative Gipfelkonferenz
Kanadische Menschenrechtsgruppen und andere zivile und religiöse Nichtregierungsorganisationen veranstalten vom 21. bis 25. Juni an der Universität von Calgary einen 'Gipfel der Menschen'. Einer der Hauptorganisatoren, die in der Provinz Alberta ansässige 'Internationale Gesellschaft für Frieden und Menschenrechte' (International Society for Peace and Human Rights), betonte, die Konferenz richte sich nicht gegen die Globalisierung, sondern werde sich in Diskussionen und Seminaren mit Themen wie dem Waffenverkauf an Entwicklungsländer, der Ausbeutung von Kindern und der Armutsbekämpfung befassen.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Jean-Paul Riopelle: 7. Oktober 1923 - 12. März 2002
Im Alter von 78 Jahren ist der Maler Jean Riopelle, der markanteste kanadischen Vertreter der internationalen Kunstszene des 20. Jahrhunderts, am vergangenen Montag gestorben. Der gebürtige Montréaler studierte bei seinem Landsmann Paul-Emile Borduras an der École du Meuble und schloss sich der Malergruppe der 'Automatisten' an. In ihrem berühmt gewordenen Manifest 'Le Refus Global' / 'Die Globale Verweigerung' forderte sie, die Künstler sollten sich von allen gesellschaftlichen und religiösen Zwängen befreien. Fast vierzig Jahre lang lebte und arbeitete der international erfolgreiche Québecker Künstler in Paris. 1989 kehrte er nach Kanada zurück.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft


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