Budget-Überschuss: 8,9 Milliarden Dollar zum Abbau der Staatsschuld
Wie schon in den voran gegangenen fünf Jahren wies auch das kanadische Finanzjahr 2001-2002 einen Überschuss aus. Mit 8,9 Milliarden Dollar fiel er unerwartet hoch aus. Finanzminister John Manley kündigte an, das Geld werde zum Abbau der Staatsschuld verwendet, die derzeit bei 536 Milliarden Dollar liegt. Der Jahresfinanzbericht der kanadischen Regierung ist in voller Länge ins Internet gestellt.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Frankophonie: Premierminister Chrétien betont die Bedeutung kultureller Vielfalt
Auf dem dreitägigen Gipfeltreffen der 55 französischsprachigen Länder und Regionen der so genannten Frankophonie in Beirut unterstrich Kanadas Premierminister Jean Chrétien die Bedeutung, die die kulturelle Vielfalt eines Landes für die Entwicklung einer Friedenskultur und für die Demokratisierung internationaler Beziehungen hat. "Sie ermöglicht es den verschiedenen Bevölkerungsgruppen eines Landes, ihre Sprache und ihre beizubehalten." Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Kooperations- und Entwicklungsprogramme frankophoner Länder enger in internationale Initiativen wie NEPAD und den Afrika-Aktionsplan der G-8 eingebunden werden, kündigte Kanadas Premierminister an. In der libanesischen Hauptstadt Beirut war Kanada nicht nur durch Regierungschef Chrétien vertreten sondern auch durch die Ministerpräsidenten der Provinzen Québec (Bernard Landry) und New Brunswick (Bernard Lord). Die Atlantikprovinz ist Kanadas einzige offiziell englisch- und französischsprachige Provinz.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Im Aufwind: Billigflieger Jetsgo baut sein Angebot aus
Schon vier Monate nach seinem Start will der kanadische Billigflieger Jetsgo sein Liniennetz bis Ende diesen Jahres erweitern, seine Flotte auf sechs Maschinen verdoppeln und seinen Personalbestand erheblich vergrößern. Die junge Fluglinie bedient jetzt auch Timmins, Ontario, Sagueney, Québec, und Charlottetown, Prince Edward Island. Nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Michel Leblanc wird Jetsgo in einigen Wochen auch US-amerikanische Flughäfen anfliegen: ab 21. Dezember Fort Lauderdale in Florida und ab 9. Januar 2003 Newark, New Jersey.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft

Nicht schießen: Air Canada-Piloten wollen statt Schusswaffen sichere Kabinentüren
Die Piloten der größten kanadischen Fluglinie, Air Canada, wollen sich nicht bewaffnen. Bei einer Umfrage unter den Mitgliedern ihres Verbandes, in dem 3.300 Piloten organisiert sind, sprach sich die Mehrheit der Befragten für eine bessere Sicherung der Pilotenkabinen durch Doppeltüren aus. Alle kanadischen Fluggesellschaften sollten möglichst rasch mit einem solchen Sicherheitssystem ausgerüstet werden, forderte der Berufsverband. In der Zwischenzeit könne man, so ein Vorschlag, die Piloten mit Elektroschockern ausrüsten, um potentielle Angreifer außer Gefecht zu setzen. Schusswaffen für Piloten werden abgelehnt.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft


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