Siemens Canada expandiert: Neuinvestitionen von 32 Millionen Dollar
Mit der Eröffnung eines neuen Instandsetzungswerks für
Transformatoren in Hamilton, Ontario, hat Siemens Canada ein
eindrucksvolles Investitionsprogramm im Umfang von 32 Millionen kan.
Dollar abgeschlossen. Im Rahmen dieser Neuinvestitionen waren
auch vorhandene Werksanlagen an anderen Standorten erweitert
bzw. überholt worden. Bei der Eröffnung des Reparaturwerks in
Hamilton betonte der Vorstandsvorsitzende und Präsident von
Siemens Canada Ltd., Albert Maringer, man habe sich für den
Standort Hamilton entschieden, weil er über einen Bahnanschluss
verfügt, über den fast alle wichtigen nordamerikanischen
Industriezentren zu erreichen sind. "So lassen sich auch schwere
Motoren und Transformatoren bequem hierher transportieren",
erklärte Maringer.
Siemens Canada unterhält landesweit 70 Büros und neun Fabriken
und beschäftigt mehr als 6.600 Arbeitskräfte. Für das vergangene
Jahr wies das Unternehmen einen Umsatz von 3,1 Milliarden kan.
Dollar aus
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft
Mit China im Geschäft: CAE und Pratt and Whitney
Zwei Schlüsselunternehmen der kanadischen Luftfahrtindustrie
haben in China Großaufträge erhalten. CAE, der kanadische,
weltweit führende Spezialist für modernste Simulatoren, wird im
Rahmen eines Joint Ventures mit der chinesischen
Luftfahrtgesellschaft China Southern Airlines Piloten asiatischer
Fluglinien ausbilden. China Southern Airlines fliegt mehr als 80
überwiegend asiatische Städte an.
Mit 400 besonders leistungsfähigen Motoren von Pratt and Whitney
werden einhundert neue Hubschrauber ausgerüstet, die Chinas
Aviation Industry Corporation bauen will. Das neue
Hubschrauberprogramm, so berichtete Radio Canada International (RCI), dient
der besseren Erschließung des chinesischen Westens.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft
Africa Investment Fund: Die ersten 100 Millionen Dollar werden eingezahlt
In der vergangenen Woche kündigte die kanadische Regierung den
ersten Schritt zur Etablierung ihres African Investment Funds
an, der, wie beim G-8-Gipfel in Kananaskis zugesagt, als ein
Instrument der Armutsbekämpfung afrikanischen Ländern zu mehr
Investitionen verhelfen soll. Die ersten hundert Millionen -
von insgesamt 500 Millionen - Dollar werden jetzt bereitgestellt.
Die Erschließung neuer Märkte für kanadische Unternehmen und
Investoren sowie verbesserte Beziehungen zwischen Regierungen,
Wirtschaft und der Zivilgesellschaft sollten Afrika wie auch
Kanada zugute kommen.
"Dieser Fund wird Afrikanern bei der Suche nach Investoren
behilflich sein und in Afrika Handel und Investitionen beleben",
erklärte Außenhandelsminister Pierre Pettigrew, der mit einer
Wirtschaftsdelegation in Südafrika, Senegal und Nigeria
unterwegs war, bei seinem Besuch in Lagos. Entwicklungshilfeministerin
Susan Whelan erinnerte daran, dass Kanada seit 30 Jahren in
Afrika Entwicklungshilfe leistet, auf deren Erfolg der Afrika-
Fonds aufbauen soll.
Quelle: Newsletter der kanadischen Botschaft